Batsheva Dance Company
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Batsheva Dance Company

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Die Batsheva Dance Company zählt zu den international herausragenden zeitgenössischen Tanzkompanien. 1964 wurde sie von der Baroness Betshabée (Batsheva) de Rothschild in Tel Aviv zusammen mit der Revolutionärin des Modern Dance, Martha Graham, gegründet. Bis 1990 bedeutete zeitgenössischer Tanz in Israel eine Mischung von Stilen und Trends aus Europa und den USA, das Repertoire der Kompanie bestand größtenteils aus Choreografien von Martha Graham.
 
Dann übernahm Ohad 
Naharin die künstlerische Leitung der Batsheva Dance Company und setzte eine radikale Veränderung in Gang, eine, die Israel ins Zentrum der internationalen Tanzszene rücken sollte. Naharins Annäherung an den Tanz war komplett neu, er forderte seine Tänzer auf, ihre Verletzlichkeit, ihre Sexualität und ihre Gefühlswelt sowohl im Studio als auch auf der Bühne auszustellen. Die Stücke der Kompanie zeigten Individualität in ihrer rauesten Form, sie waren Fenster in das innere Chaos des täglichen Lebens.
 
Im paradiesischen Suzanne Dellal Center im Süden Tel Avivs hat die Kompanie ihren Proben- und Aufführungsort sowie eine Junior Company, das ­Batsheva Ensemble. Hier lernen die Tänzer den spezifischen Batsheva-Stil: Komplexe Bewegungsabläufe werden in sehr unterschiedlichen Tempi und mit atemberaubender Präzision ausgeführt. Grundlage dafür ist die von Ohad Naharin entwickelte „Gaga-Methode“, bei der die Tänzer ein dynamisches Bewusstsein für jedes Körperteil und jeden Muskel, für Zeit und Raum entwickeln. Naharin erfand diese Methode, als er sich von einer Rückenverletzung erholte. Er brauchte eine Technik, die mit und nicht gegen den Körper arbeitet. Das Resultat ist eine Tanzsprache, die zu einer entspannten physischen Fluidität führt. Dieser Stil ist sofort erkennbar, auch wenn die Stücke unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Choreografien bewegen sich zwischen aufgeladener Stille und pulsierenden Explosionen von Armen und Beinen. Sie sind dynamisch, einnehmend und einfühlsam.
 
1993 eroberte Naharin mit Anaphaza die Tanzwelt im Sturm. Unvergessen die berühmte Szene, in der die Tänzer im Halbkreis auf Stühlen sitzen, aus denen sie sich plötzlich explosionsartig heraus katapultieren, sich Teile ihrer schwarzen Anzüge und Hüte entledigen, um sich nach einer genau choreografierten Sequenz wieder hinzusetzen. Das Stück wurde zur Visitenkarte der Kompanie. Intimere Arbeiten wie Sabotage Baby folgten, Kollagen unterschiedlicher Stücke wie Decadance; bei Virus wird Handkes Text Publikumsbeschimpfung gesprochen.
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